Kinder und Religion
20. September 2008
Religion fragt danach, woher wir kommen
und wohin wir gehen, nach der Sinnhaftigkeit
unseres Lebens, danach, was wir
glauben, um verantwortlich, selbstbewusst,
fröhlich und mutig durchs Leben
zu gehen.
Kinder bringen mit ihrer Geburt ein Bedürfnis nach Halt mit. Die Erwachsenen sind dafür verantwortlich, ihnen den Sinn des Lebens zu deuten, denn sie haben ein Recht darauf, Hoffnung und Ermutigung mit auf ihren Weg zu bekommen. Den Halt gibt man Kindern mit der religiösen Erziehung im Elternhaus. Für jedes Kind ist es entscheidend, im Leben „zu Hause“ zu sein. Es soll erleben, dass es geliebt wird und einmalig ist. Kinder haben ein Recht auf diese emotionale Sicherheit, damit sie feste Wurzeln entwickeln können.
Später gibt man den Kindern Flügel zu den Wurzeln. Und diese müssen stark sein, denn wer sich abstoßen will, kann nur abheben, wenn er Boden unter den Füßen hat. Diese Sicherheit können ihm nur die Eltern geben. Dazu gehört die erste religiöse Förderung des Kindes.
Wer nie Ehrfurcht empfunden hat, wird nie frei sein können, sagte Rudolf Steiner sinngemäß!
Religion und Alltag gehören zusammen. Kinder sollten genau wie die Natur im Rhythmus leben: Tag und Nacht, Morgen, Mittag, Abend, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das heißt, ein Kind sollte stets zur selben Zeit Nahrung aufnehmen, zu den selben Zeiten wach sein und schlafen. Wichtig sind auch die gemeinsamen Mahlzeiten in der Familie und im Wochenrhythmus die besondere Beachtung des Sonntags. Religiöse Erziehung hat auch was mit der Gestaltung der Räume und der Zeit und den Ritualen zu tun. Die wiederkehrenden Jahresfeste (Michaeli, Erntedank, Laternenfest, Weihnachten, Fasching, Ostern, Pfingsten, Johanni) sind im Rhythmus des Jahreslaufes eingebettet. Zu diesen Festen sollen Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck kommen. Kinder erleben die Bräuche als Teil der Kultur. Zum Beispiel ist das gemeinsame Aufstellen der Krippe in der Adventszeit, das Schmücken der Osterzweige und die Gestaltung des Jahreszeitentisches ein wichtiges religiöses Ritual genauso wie das abendliche Gebet. Rituale, Symbole und Feste bringen tiefe Menschheitserfahrungen zum Ausdruck. Man wird aus dem Alltag herausgehoben und spürt das besondere am menschlichen Leben und des Bewusstseins. Kinder begreifen, dass die Zeit nicht unterscheidungslos und ohne Bedeutung dahinfließt.
Kinder bringen mit ihrer Geburt ein Bedürfnis nach Halt mit. Die Erwachsenen sind dafür verantwortlich, ihnen den Sinn des Lebens zu deuten, denn sie haben ein Recht darauf, Hoffnung und Ermutigung mit auf ihren Weg zu bekommen. Den Halt gibt man Kindern mit der religiösen Erziehung im Elternhaus. Für jedes Kind ist es entscheidend, im Leben „zu Hause“ zu sein. Es soll erleben, dass es geliebt wird und einmalig ist. Kinder haben ein Recht auf diese emotionale Sicherheit, damit sie feste Wurzeln entwickeln können.
Später gibt man den Kindern Flügel zu den Wurzeln. Und diese müssen stark sein, denn wer sich abstoßen will, kann nur abheben, wenn er Boden unter den Füßen hat. Diese Sicherheit können ihm nur die Eltern geben. Dazu gehört die erste religiöse Förderung des Kindes.
Wer nie Ehrfurcht empfunden hat, wird nie frei sein können, sagte Rudolf Steiner sinngemäß!
Religion und Alltag gehören zusammen. Kinder sollten genau wie die Natur im Rhythmus leben: Tag und Nacht, Morgen, Mittag, Abend, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das heißt, ein Kind sollte stets zur selben Zeit Nahrung aufnehmen, zu den selben Zeiten wach sein und schlafen. Wichtig sind auch die gemeinsamen Mahlzeiten in der Familie und im Wochenrhythmus die besondere Beachtung des Sonntags. Religiöse Erziehung hat auch was mit der Gestaltung der Räume und der Zeit und den Ritualen zu tun. Die wiederkehrenden Jahresfeste (Michaeli, Erntedank, Laternenfest, Weihnachten, Fasching, Ostern, Pfingsten, Johanni) sind im Rhythmus des Jahreslaufes eingebettet. Zu diesen Festen sollen Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck kommen. Kinder erleben die Bräuche als Teil der Kultur. Zum Beispiel ist das gemeinsame Aufstellen der Krippe in der Adventszeit, das Schmücken der Osterzweige und die Gestaltung des Jahreszeitentisches ein wichtiges religiöses Ritual genauso wie das abendliche Gebet. Rituale, Symbole und Feste bringen tiefe Menschheitserfahrungen zum Ausdruck. Man wird aus dem Alltag herausgehoben und spürt das besondere am menschlichen Leben und des Bewusstseins. Kinder begreifen, dass die Zeit nicht unterscheidungslos und ohne Bedeutung dahinfließt.
[von Paul Bergner (12. Klasse)]
