Schulstruktur

Unsere Schulführung

Die Schulführung wird seit dem 01.Mai 2010 durch
  • den Vorstand: Herr Dr. Siebels (E), Herr Leßmann (L), Frau Bruns (E), Frau Morick (L), Frau Sinapius (L), Herr Koch-Wessel (E), Frau Cassellius (G)
  • die Geschäftsführung: Frau Cassellius (G)
  • das Schulleitungsressort : Frau Bruns (E), Herr Eichler (L), Herr Leßmann (L)
  • das Personalressort : Herr Dr. Behrendt (L), Frau Morick (L), Herr Dr. Siebels (E)  und
  • das Schulentwicklungsressort : Herr Koch-Wessel (E), Herr Nord (L), Frau Sinapius (L)

gebildet. Alle im Schulbetrieb anfallenden Aufgaben sind beschrieben und den Ressorts oder der Geschäftsführung zugeordnet. Jedes Ressort ist befugt, in seinem Verantwortungsbereich zu entscheiden. Jeweils zwei Lehrer/innen und ein/e Elternvertreter/in verantworten ein Ressort.

Wöchentlich tagen die Ressorts parallel zueinander, sodass sowohl die Geschäftsführung als auch die Ressorts auf kurzem Wege in Kontakt  treten können. Das neu geschaffene Schulführungsplenum als zentrales gemeinschaftliches Organ trifft sich im Anschluss zur gemeinsamen Schulführungssitzung, in der einander zeitnah aus der laufenden Arbeit berichtet, das Schulgeschehen aus verschiedenen Blickwinkeln wahrgenommen und schwierige Fragen auch gemeinsam besprochen und entschieden werden.

Je eine/r der beiden Kollegiumsvertreter/innen und der/die Elternvertreter/in aus den drei Ressorts, sowie die Geschäftsführerin haben in Personalunion das Vorstandsamt inne. Die rechtliche Verantwortung und der Blick auf den Haushalt sind somit fortwährend in den Schulführungssitzungen präsent.

Auf dem von der Akademie für Entwicklungsbegleitung veranstaltenten  Führungssymposion - das mit hoher Beteilgung durch die Waldorfschulen in Seeon stattfand - wurde deutlich, dass unser Modell in Bezug auf die Doppelfunktion Schulführung/Vorstand in der deutschen Waldorfschullandschaft nahezu einmalig ist.           

Eine weitere Besonderheit stellt unser Wahlverfahren dar. Nach der Methode des  „Stühle-Rückens“ rücken aus einem großen Kreis der Wahlbeteiligten einzelne Persönlichkeiten durch Selbstinitiative in einen Innenkreis und zeigen damit ihre Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme an. Sie erhalten ein umfassendes Feedback des Außenkreises nach zuvor erarbeiteten Kriterien (Aufgabenbeschreibung, Fähigkeiten). Je nach Feedback verbleiben die Persönlichkeiten im Kreis oder rücken wieder nach außen, bis schließlich eine Gruppe gebildet und gewählt werden kann.

Waltraud Cassellius

Mehr zum Thema: