Sport

Äußere Bedingungen:

Zur Durchführung des Sportunterrichts verfügt unsere Schule über sehr gute Sportstätten.

Unsere eigene Sporthalle/Festsaal bietet den Schülern im Turnbereich an Großgeräten außer 3 Reckvorrichtungen, 2 Barren, 5 großen Kästen und 3 Böcken noch einen Schwebebalken und ein großes Trampolin. An Kleingeräten ist alles vorhanden, um einen abwechslungsreichen Turnunterricht zu gestalten. Die Halle selbst ist mit Kletterseilen, Ringen, einem großen Klettergerüst sowie 2 Sprossenwänden ausgestattet. Für die Ballsportarten stehen uns 6 Basketballkörbe, 2 Handballtore und eine Volleyballvorrichtung zur Verfügung. Alle nötigen Linien auf dem Holzhallenboden sind in unterschiedlichen Farben vorhanden. In Längsrichtung der Halle existieren 3 Badmintonfelder.

Auf unserem Außengelände befinden sich ein Basketballplatz und ein Beachvolleyballplatz.

5 Gehminuten von unserer Schule entfernt nutzen wir zeitweise den Sportplatz, das Schwimmbad und die Tennishalle der Gemeinde.

Ziele, Inhalte und Schwerpunkte des Unterrichts:

Der Sportunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Schüler. Er fördert ihr Denken und Sprechen, schult die Willensbildung und Selbstständigkeit, hat Einfluss auf das soziale Verhalten und führt zur harmonischen Einheit von Leib, Seele und Geist.

Spaß an Bewegung und ein freudvolles Miteinander im Sportunterricht sowie die Erkenntnis, dass wir nur durch Bewegung unseren Körper ein Leben lang gesund erhalten können, soll den Schülern vermittelt werden. Unser Erziehungsziel ist der physisch gesunde und leistungsfähige, der seelisch freie und geistig klare Mensch.

Um uns diesem Ziel nähern zu können, bieten wir den Schülern alters- und entwicklungsabhängige Bewegungsmöglichkeiten, die sie in die Lage versetzen, individuell und in der Gruppe, Bewegungserfahrungen zu sammeln.

Klassenspezifische Themen:

In der 6. Klasse werden den Schülern alle Geräte angeboten, die uns zur Verfügung stehen. Gleichgewichtsübungen, Klettern, Springen, alle Rollbewegungen am Boden bis zum Salto, Handstand, Radschlagen, Radwende und Schwingen an den Ringen sowie erste Erfahrungen auf dem großen Trampolin erlauben den Schülern vielfältige Bewegungsmöglichkeiten auszuprobieren, ohne bestimmte Bewegungsformen zu verfestigen. Staffeln in jeder Form, Wettläufe sowie kleine Spiele mit und ohne Ball werden mit Begeisterung von den Schülern angenommen. Auf dem Sportplatz stehen Laufen, Werfen und Weitsprung zur Vorbereitung auf das Sportabzeichen sowie Brennball im Mittelpunkt.

In der 7. Klasse kommt im Bodenturnen der flüchtige Stütz hinzu. Es wird der Handstützüberschlag am Boden geturnt sowie Handstandabrollen. Im Gegensatz zum Vorjahr sollen die turnerischen Übungen jetzt in der Grobform erarbeitet werden.

Ein zentrales Thema ist Ringen und Raufen. Dabei muss es nicht immer der Griechisch-Römische Stil sein, sondern miteinander ringen kann man in unterschiedlichster Form. Als Partnerübung sich über eine Linie schieben oder ziehen, sich im Hahnenkampf aus einem Kreis stoßen oder gruppenweise Tauziehen sind einige Beispiele. Im 2. Halbjahr werden die Schüler in das große Sportspiel Volleyball eingeführt. Sie lernen Basketball kennen und arbeiten in der Leichtathletik an den Disziplinen des Sportabzeichens.

Die Jungen der 8. Klasse suchen Festigkeit, Haltekraft und Ausdauer, während die Mädchen zum rhythmischen Turnen tendieren. Da Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet werden, wird versucht, diesen Ansprüchen in getrennten Gruppen mit unterschiedlicher Aufgabenstellung im Turnen gerecht zu werden. Die Ausführung der Übungen soll jetzt exakt sein und sich der Feinform annähern. Die Schüler absolvieren gemeinsam Kraftübungen in Form eines Cirkuittrainings, arbeiten mit Medizinbällen und stoßen so an ihre individuellen Leistungsgrenzen. Es werden die großen Sportspiele gespielt und in der Leichtathletik finden die Ausdauerläufe und das Kugelstoßen besondere Beachtung.

Neben Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer wird in der 9. Klasse die technische Ausführung der sportlichen Bewegung weiter geschult. Seilspringen und Läufe mit anschließender Pulsmessung ermöglichen den Schülern einen Zusammenhang zwischen der sportlichen Leistung und ihrer momentanen körperlichen Verfassung herzustellen.

In der 10. Klasse arbeiten die Schüler weiter an den technischen Grundfertigkeiten der Ballsportarten und reflektieren ihr taktisches Verhalten. Im Geräteturnen sollen nun zusammenhängende Übungsteile wie Aufgang, Hauptteil und Abgang am Barren oder Reck geturnt werden. Die Leichtathletik wird fortgeführt, wobei bestimmte Geräte, wie der Schleuderball, hinzukommen.

Ab der 11. Klasse orientieren sich die Schüler an den angebotenen Sportarten und legen ihre Schwerpunkte fest. In den Ballsportarten kann das Volleyball oder Basketball sein, in den Individualsportarten Leichtathletik oder Geräteturnen.

Die 12. Klasse steht auch im Fach Sport im Zeichen der Abschlüsse und die Schüler haben die Möglichkeit sich statt in Leichtathletik oder Geräteturnen im Schwimmen beurteilen zu lassen. Als Alternative zu den Ballsportarten wird den Schülern Badminton angeboten. Wer seine Note verbessern möchte, kann eine Technikdemonstration zeigen oder ein Referat zur ausgeübten Sportart halten.

In der 13. Klasse können die Schüler alternativ zu Politik Sport als Grundkurs wählen.

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